Waffenregeln

Aus Sicherheitsgründen müssen wir auf der TiCon einen Waffencheck durchführen. Die Regeln, die wir dazu aufstellen müssen, ergeben sich unter anderem aus dem Waffengesetz (WaffG), der dazugehörigen Allgemeinen Waffengesetz-Verordnung (AWaffV) der Bundesrepublik Deutschland sowie Brandschutzverordnungen und Hausordnung des Kilianeums Würzburg in ihrer jeweils gültigen Fassung.

Bitte beachtet: im Zweifelsfalle haben immer die Organisatoren das letzte Wort. Die getroffene Entscheidung ist endgültig und kann nicht angefochten werden. Zuwiderhandlungen können dann ein Hausverbot zur Folge haben.

Erlaubte Waffen

Sie dürfen während der gesamten Veranstaltung getragen werden.

Sie sollten dabei nicht länger als 120 cm sein. Sollten sie doch größer sein entscheidet der Waffencheck vor Ort. Die getroffene Entscheidung ist endgültig und muss so hingenommen werden.

Erlaubte Waffen sind z. B.:

  • Waffenimitationen aus Schaumstoff, Gummi, Pappe, Weichplastik, LARP-Waffen („Live Action Role Play“ – im allgemeinen Schaumstoff- oder Latexnachbildungen mit Stabilisationskern)
  • Waffen und Stäbe aus einer Kombination aus Holz und/oder Pappe/Plastik/Weichmaterial (wenn der Holzanteil nicht überwiegt)
  • Stäbe, bei denen deutlich erkennbar ist, dass sie nur zur Stabilisierung dienen
  • Bogen und Köcher (aber ohne Pfeile)
  • Reitgerten, Peitschen (sofern nicht unter den beanstandeten Waffen genannt)
  • Airsoftwaffen – Keine pauschalen Angaben möglich, da dies von Größe, Bauart und Geschossenergie abhängt. Dies ist eine Einzelfallentscheidung, die vor Ort getroffen wird.

Beanstandete Waffen und Gegenstände

Sie werden beim Eintritt abgenommen und gegen einen Beleg in unserem Waffencheck bzw. einem separaten Raum gelagert. Werden diese für z. B. den Cosplaywettbewerb benötigt, so werden sie vor Beginn des Wettbewerbs von einem Helfer zur Bühne gebracht und dürfen nur für diesen Wettbewerb auf der Bühne getragen werden. Anschließend werden sie von einem Helfer wieder zurückgebracht. Bei Verlassen der Veranstaltung können beanstandete Waffen mit dem ausgehändigten Beleg wieder abgeholt werden.

Regenschirme, große Musikinstrumente, usw. sind Gegenstände, die man nicht als Waffen bezeichnet, aber trotzdem ein Sicherheits-/Verletzungsrisiko darstellen. Diese können wie auch Taschen und Rucksäcke kostenlos an der Garderobe abgegeben werden.

Beanstandete Waffen sind z. B.:

  • Gegenstände über einer Gesamtlänge von 1,2 m
  • Hieb- und Stichwaffen mit Klingenersatz aus Holz, Plastik etc. (z. B. Katanas, Schwerter, Säbel, Macheten, Beile, Messer)
  • Stäbe oder Rohre aus Holz, Metall, Fiberglas, Hartplastik oder Kombinationen davon, auch mehrteilig (z. B. Bambusschwerter, Lanzen, Speere etc.)
  • Airsoftwaffen – Keine pauschalen Angaben möglich, da dies von Größe, Bauart und Geschossenergie abhängt. Dies ist eine Einzelfallentscheidung, die vor Ort getroffen wird
  • Pfeile und Bolzen aller Art für Bogen und Armbrust, unabhängig vom Material
  • Handpeitschen mit Gesamtlänge über 1,5 m, Reitgerten über 1 m Länge, Stabpeitschen mit Stab über 1 m und Gesamtlänge über 1,5 m

Verbotene Waffen

Sie dürfen nicht auf das Veranstaltungsgelände oder in die Halle gebracht werden. Wer es trotzdem versucht, riskiert die Abnahme seines Tickets und ein sofortiges Hausverbot (einschließlich Anzeige bei der Polizei). Dabei spielt es keine Rolle, ob die Person z. B. im Besitz eines gültigen Waffenscheins ist.

Verbotene Gegenstände und Waffen sind z.B.:

  • echte Schusswaffen, echte Munition, Explosivkörper, Pyrotechnik (Feuerwerk, Rauch, …)
  • Gaspistolen, Luftdruckwaffen (Geschossenergie ist dabei egal. Auch nicht mit „F“)
  • Jede Art von Munition für Airsoftwaffen (einschließlich Akkus, Batterien, CO² -Kapseln,…)
  • Schlagringe, Wurfwaffen, Stahlruten, Totschläger, Würgewaffen (Nunchakus, Hitman-Garrotte)
  • Hieb- und Stichwaffen mit scharfer oder stumpfer Metallklinge oder mit Spitzen.

Und nochmals: im Zweifelsfalle haben immer die Organisatoren das letzte Wort. Die getroffene Entscheidung ist endgültig und kann nicht angefochten werden. Zuwiderhandlungen können ein Hausverbot zur Folge haben.

Stand: 28. Februar 2015